200 Jahre Speck von Sternburgsche Schloßpark Lützschena - Schloßparkfest am 3. und 4. September 2022

Im Jahr 2022 wird das 200 jährige Parkjubiläum gefeiert. Der Schloßpark wird zwar 1685 bereits erwähnt. Seine heutige Ausgestaltung erhielt er aber über Maximilian Speck von Sternburg, der 1822 begann den Schloßpark in seine heutige Struktur umzuwandeln. Insofern finden eine Reihe von Jubiliäumsveranstaltungen statt, hierunter die Einweihung von verschiedener Denkmale, Herausgabe von Büchern und natürlich auch der Festakt am Schloßparkfest am ersten September-Wochenende.

 

Schloßpark in neuer Blüte

 

Der Jahreswechsel 2021/2022 gehörte zu einen der herausfordensten Jahre für den Schloßpark. Vermutlich war war der Aufwand annährend ähnlich, wie vor 200 Jahre bei der Umgestaltung des Paks. Die notwendigen Baumfällungen aufgrund der Verkehrssicherungspflicht führten zu massiven Eingriffen in die Struktur und führten darüber hinaus aufgrund der ungüstigen Witterungsverhältnisse zu einer unvorstellbaren Zerstörung sämtlicher Wege in Schloßpark. 

 

Es ist aber gelungen in Begleitung und Unterstützung diverser Beteiligter, hierunter der Stadt Leipzig und auch des Fördervereins Auwaldstation und Schloßpark e.V. und vieler Ehrenamtlicher einerseits die gefällten Bäume aus dem Sichtbereich und insbesonder Blickachsen zu entfernen und die Wege wieder zu sanieren. 

 

Aber nicht nur dies ist in den vergangen Monaten passiert. Der Park ist durch eine Skulptur beim Alexander- Denkmal bereichert, zu der ein neu sanierter historischer Weg führt. Zusätzlich konnte über die Stadt Leipzig eine Brücke rekonstruiert werden. Der FAS e.V hat die Waldkapelle in der Blickachse mit Eichenrinde verkleidet. Darüberhinaus ist es gelungen den Russischen Garten, ein historisch wichtiger Bereich des Schloßparks, wieder in den Schloßpark zu integrieren und der Öffentlichkeit zur Erholung und Begehung zur Verfügung zu stellen. Ein russischer Garten der damals durch eine Freundschaft mit dem zunächst weltoffenen und fortschrittlichen Zar Alexander geprägt war. 

 

All diese in diesem Jahr erreichten Meilensteine werden noch gesteigert durch eine vollständige neue Ausstellung in der Auwaldstation, die im Schloßpark liegt. Mit großem Aufwand und reichlichen Ideen ist hier eine ganz neue und jetzt erstmals zu sehende Ausstellung entstanden, die weite Einblicke in die Welt der Aue gibt. 

 

Nun aber die Hinweise zu den Empfehlungen anläßlich des Jubiläum Besonders zu empfehlen:

 

Feierliche Eröffnung des Schloßparkfests am Samstag, den 3. Sep 2022

 

Schloßparkfest 3-4 Sep. 2022 mit dem Programm gemäß diesem Link

 

Das Buch zu den Hintergründen und Zusammenhängen zum wieder neu hergestellten Alexander-Denkmals von Wilhelm von Sternburg: Das Buch "Der Kaufmann und der Zar" stellt das Verhältnis zwischen Maximilian Speck v. Sternburg zum Zar Alexander im Kontext der damaligen politischen Situation in Europa dar. Ein Verhältnis und ein Kontext, die umfassender und komplexer waren als vielleicht die ersten Gedanken beim schlendern im Park anläßlich der Betrachtung des Denkmals vermuten lassen. Eine spannende Begegnung zweier unterschiedlicher Personen der damaligen Zeit, die Wilhelm v. Sternburg lebendig werden läßt. Ein Zar, der anfangs weltoffen und damit auch besonders am Austausch mit Maximilian Speck von Sternburg war. Diese Weltoffenheit wandelte sich im Verlauf der Einflüsse. 

 

Weitere Termine des Fördervereins Auwaldstation und Schloßpark e.V. sowie der Auwaldstation:

 

Bitte wenden Sie sich bezüglich der Termine direkt an die Auwaldstation !!! Die Kontaktdaten sind hier hinterlegt.

 

Termine der kommenden Monate können Sie hier herunterladen

Wilhelm von Sternburg

Der Kaufmann und der Zar
Maximilian Speck aus Leipzig trifft Alexander I.

Festeinband, 60 Seiten
14,5 x 21,5 cm, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-95415-123-3

Das Buch kann unter diesem Link vom Verlag zu 9,90 EUR bezogen werden.

Sie begegneten sich 1813 am Rande der Völkerschlacht und 1825 am Hofe des Zaren. Der erfolgreiche, zu Reichtum gelangende Leipziger Wollhändler und Kunstsammler Maximilian Speck, später Freiherr Speck von Sternburg, erwarb sich große Verdienste um die russische Schafzucht. Alexander I. bewunderte die modernen landwirtschaftlichen Ideen und den ökonomischen Sachverstand seines sächsischen Gesprächspartners und verlieh ihm einen Adelstitel. Maximilian Speck sah in dem Zaren den „Retter Europas“. In seinen beiden Porträts schildert Wilhelm von Sternburg das ungewöhnliche, spannende Leben zweier Männer, deren Zeitalter vom Aufkommen eines neuen Großbürgertums und den antidemokratischen Abwehrkämpfen an den Fürstenhöfen geprägt war.

Überblick

Das freiherrlich Speck von Sternburg´sche Schloss und Schlosspark Lützschena

 Schloßpark

Schloß Lützschena

Hinweise auf wichtige Links

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