Schon 1685 wird ein Lustgarten auf dem Rittergut Lützschena erwähnt. Seinen besonderen Reiz erhielt er bereits damals durch die Einbettung in die wunderbare Landschaft des Auwaldes. Der Park wurde seither immer weiterentwickelt. Die Flußlauf der Elster umschlängelt den Park. Das Wasser beleitet den Besucher und reflektiert die besondere Schönheit der Tempel, die auf Inseln oder kleinen Erhebungen im satten Grün des Parks auftauchen. Die verschiedenen Jahreszeiten verwandeln den Park mal in ein weißes Blütenmeer, mal in grünes Kleinod.

Maximilian Speck v. Sternburg ließ den als Lustgarten angelgten Park im 19. Jahrhundert als emglischen Landschaftspark neu konzipieren. Die Landschaft bildet mit dem angelgten Park mit seiner geschlungen Wegeführung eine besondere Einheit.

Trotz erheblicher Zerstörungen gelang es durch viele Unterstützung und ehrenamtliche Arbeit, den Park in weiten Teilen wieder herzustellen. Dies konnte erst druch den Ankauf der in DDR Zeiten parzellierten Flächen durch Herrn v. Sternburg gelingen. Seither bemüht er, aber auch insbesondere Herr Detlef Bäsler sich um den Erhalt und den Wiederaufbau von noch fehlenden Parkelementen. Die Lützschenaer Feuerwehr, oft unterstützt durch weitere Wehren, und viele weitere Helfer legten mit Hand an.

Der Park ist eine der bedeutensten Sehenswürdigkeiten der Stadt Leipzig.



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